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Clan der TiereBearbeiten

Die Gangrel waren schon immer die Einzelgänger der Vampire. Im Gegensatz zu ihren Brüdern scheuen die Gangrel
GangrelDarkAges
den Zierrat der Zivilisation und bevorzugen stattdessen, in Einsamkeit durch die tiefste Wildnis zu streifen. Die Gangrel sind nur im weitesten Sinne ein Clan. Seine Mitglieder neigen dazu, wilde Individualisten zu sein, denen das Protokoll der Sterblichen ebenso egal ist, wie das der Vampire. Sie sind die Tierhaften, die am kürzesten davor sind, sich an die Wildnis zu verlieren.
Nur wenige Wesen kennen die Wildnis so gut wie die Gangrel. Sie erinnern sich vieler antiker Stätten und haben sich mit ein paar Fabelwesen verbündet, die noch immer in der Nähe dieser Stätten leben (oder zumindest wissen, wie man ihnen aus dem Weg geht). Gangrel haben auch Umgang mit profaneren Tieren und die meisten Gangrel können mit den Bewohnern von Feldern und Wäldern sprechen. In der Tat neigen die Gangrel dazu, sich bei solchen
Kreaturen wohler zu fühlen, als bei den Sterblichen, die sie waren, oder den Vampiren, zu denen sie geworden sind. Von allen Vampiren haben Gangrel die meisten Fortschritte bei der Erreichung von etwas erzielt, das man als gegenseitige Duldung mit den Wolflingen bezeichnen könnte. Das liegt vielleicht daran, dass Gangrel selbst Meister des Gestaltenwandels sind. Die meisten Geschichten über sich verwandelnde Vampire wurzeln in den Taten der Gangrel. Dieses Talent hat jedoch seinen Preis. Viele ältere Gangrel verlieren ihre menschenähnliche Gestalt ganz und ähneln mehr den Tieren, die sie nachahmen. Viele Gangrel haben jeden Rest menschlichen Benehmens verloren und jagen und fressen wie wilde Tiere. In unseren Tagen haben sie die Städte längst als ihr zu Hause akzeptiert oder akzeptieren müssen und vielleicht stammt ja von ihnen der Ausspruch „der Großstadtdschungel“?
Inzwischen haben sich die Gangrel aus der Camarilla zurückgezogen und sind somit bei den Freien Clans einzuordnen.

ClandiziplinenBearbeiten

die urspünglichen Gangrel verfügen über Gestaltwandel, Tierhalftigkeit und Seelenstärke.

Im Sabbat jedoch formen viele Gangrel eine Blutlinie die unter der Bezeichnung Stadt Gangrel bekannt ist. Diese verfügen über die Clansdisziplinen Gestaltwandel, Geschwindigkeit und Verdunklung.

ClansschwächeBearbeiten

Sie, die wilde Bestien als Getreue bei ihren Morden ins Feld führte, Soll selbst zu einer Bestie werden, auf dass sie von allen Menschen verachtet werde.

(Kains Fluch, aus den Buch Die Erciyes-Fragmente)

Gangrel nehmen bei jeder Raserei ein tierisches Merkmal an

Worte von EnnoiaBearbeiten

Oh meine Kinder, ihr werdet auf der Erde wandeln, weithin wandern und diese Worte mit euch tragen. Seid denen einen Schritt voraus, die im Mondlicht sehen. Lasst Schwächen niemals zu. Haltet eure Kinder loyal. Geht mit hocherhobenem Kopf. Lasst euch vom Tier beherrschen. Markiert, wo ihr jagt, aufdass eure Brüder und Schwestern es wissen und dort nicht eindringen. Nehmt alles, was ihr braucht, doch bedenkt, dass der Jäger zum Gejagten werden kann und es solche gibt, die uns aufspüren. Egal, wohin wir fliehen. Solltet ihr verwirrt sein, gehet hin und trinkt einen Mond lange nur von Tieren, schlaft in der Erde und trinkt Süßwasser. Ihr werdet meine Stimme in euren Ohren hören, wie einen fernen Vogelruf oder das Gebrülle eines Löwen. Und ihr werdet wissen was zu tun ist. Lasst niemanden behaupten, das Haus Gangrel sei ehrlos, lasst niemanden behaupten, wir seien nicht tapfer. Lasst niemanden behaupten, wir seien nicht gerecht. Ihr, Kinder des Tiers, Kinder der Dunkelheit, seid die Ersten unter den Kainskindern.
(Gangrels Worte an ihre Kinder, aus dem Buch NOD)

Geschichte der GangrelBearbeiten

Gangrel1
Die Vorsintflutliche der Gangrel war die unsterbliche Ennoia, eine leibliche Tochter Adams und Liliths, Adams erster Frau. Aufgezogen wurde Ennoia von Wölfen, mit denen sie Kinder hatte, die den Gangrel als die Vorfahren der Garou gelten.

Später verließ sie ihr Rudel, um zu reisen. Dabei gelangte sie nach Enoch, wo sie gut aufgenommen wurde und weitere Kinder, Legenden zufolge die Vorfahren der Roma, gebar, bevor sie die Stadt wieder verließ. Auf ihren weiteren Reisen traf sie ein Kind Kains, das sie davon überzeugte, dass sie zurückkehren sollte, und angetan von seiner Person, tat sie ebendies. Von diesem unbekannten Kainskind empfing sie den Kuss.

Gangrel LEO
Die Geschichte der Gangrel setzt sich hauptsächlich aus Legenden zusammen. Da die Gangrel Wanderer sind, ziehen sie mündliche Überlieferungen schweren Büchern vor. Allerdings waren sie traditionell den Menschen relativ nahe, sodass viele „bekanntere“ Vampire wahrscheinlich Gangrel waren. Es ist anzunehmen, dass die Wikinger von ihnen wussten und auch Jesus hat wahrscheinlich einen Gangrel von der Raserei, wenn nicht vom Fluch Kains befreit. Einer Legende zufolge hat ein Kainit dieses Clans den Untergang Karthagos vorhergesehen und die anderen Clans gewarnt, von denen er später betrogen wurde. Dies gilt als die Wurzel des Misstrauens der Gangrel gegenüber anderen Clans.

Ihre Verbundenheit mit den Tieren machte die Gangrel zu fähigen Wanderern. Da sie nicht auf das Blut der Sterblichen angewiesen waren, konnten sie ohne weiteres Gegenden bereisen, die von diesen weitgehend unbewohnt waren, wie Australien oder Amerika, wo sie von den Ureinwohnern durchaus angenommen wurden. Ihre Wanderlust ist der Grund für die vielen Blutlinien der Gangrel. Einer Legende zufolge wurde das Konzentrationslager nahe Glödker indirekt von einem Gangrel zerstört, der dort mit den Roma gefangen gehalten wurde. Eines Nachts schenkte er allen von ihnen den Kuss und ließ sie in Raserei verfallen, sodass sie ein Massaker anrichteten und das Lager zerstörten.

Seit den sechziger Jahren haben die Gangrel ökologische und grüne Gruppierungen infiltriert, zum einen, um
Gangrel
diese zu unterstützen, zum anderen, da diese oft eine leichte Quelle von Blut sind. Nicht alle Gangrel stehen dieser Praxis unkritisch gegenüber.

1999 verließen die Gangrel die Camarilla, da ihr Justikar Xaviar einem vermeintlichen Vorsintflutlichen begegnet war und die Camarilla sich weigerte, ihm glauben zu schenken. Der Grund für den Austritt der Gangrel ist nur wenigen Kainskindern bekannt.

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